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Alles, was du über den Japanischen Staudenknöterich wissen musst

29.04.26 Informationen

Warum diese Pflanze jedes Jahr wiederkehrt und schwer unter Kontrolle zu halten ist.

Sobald die Temperaturen steigen, taucht auch der Japanische Staudenknöterich wieder auf. Was mit ein paar jungen Trieben beginnt, kann sich innerhalb kurzer Zeit zu einer regelrechten Plage auswachsen. Das rasante Wachstum  macht es sehr schwierig, die Pflanze zu bekämpfen. Nicht umsonst gilt sie als eine der invasivsten Unkrautarten. 

Woran erkennt man die Pflanze

Der Japanische Staudenknöterich ist eine Pflanze, die in kurzer Zeit stark wachsen kann, manchmal bis zu vier Meter hoch. Die Stängel fallen sofort ins Auge: Sie sind hohl, aus Segmenten aufgebaut und erinnern an Bambus, mit einer grünlichen Farbe und rötlichen Flecken. Die Blätter sind groß und haben eine charakteristische Herzform. Am Ende des Sommers, meist im August und September, erscheinen helle, cremeweiße Blütenstände.Im Winter scheint die Pflanze verschwunden zu sein, da die oberirdischen Teile absterben. Unter der Erde bleibt sie jedoch vorhanden. Die Rhizome überleben mühelos und sorgen dafür, dass die Pflanze im Frühjahr wieder austreibt.

Was steht das ganze Jahr über auf dem Programm?

Der Japanische Staudenknöterich hat einen deutlichen Jahresrhythmus. Im Frühjahr schießen die jungen Triebe schnell in die Höhe, manchmal sogar mehrere Zentimeter pro Tag. Im Sommer wächst die Pflanze zu einem dichten, kräftigen Bestand mit großen Blättern heran, die andere Pflanzen leicht verdrängen. Gegen Herbst zieht die Pflanze ihre gesamte Energie zurück in die Wurzeln und Knollen unter der Erde. Oberirdisch scheint alles verschwunden zu sein, aber unterirdisch lebt die Pflanze einfach weiter. Im Winter ist oft nichts mehr zu sehen, aber die Wurzeln bleiben bereit, im nächsten Frühjahr wieder neue Triebe zu bilden. Das Problem scheint verschwunden, ist es aber nicht...

Warum ist sie so schwer zu bekämpfen?

Das Problem liegt vor allem unter der Erde. Die Wurzeln können tief und weit wachsen; selbst ein kleines Stück, das zurückbleibt, kann wieder zu einer neuen Pflanze heranwachsen. Außerdem verbreitet sich der Japanische Staudenknöterich leicht über den Boden, Gartengeräte oder Baumaterialien. Einfaches Entfernen oder Mähen hilft daher oft nicht: Die Pflanze kommt meist einfach wieder. Wer wirklich Ergebnisse sehen will, muss regelmäßig kontrollieren, sorgfältig entfernen und beispielsweise ein spezielles Unkrautvlies wie Dupont™ Plantex® Platinium geschickt einsetzen.

Wann sollte man die Pflanze am besten bekämpfen?

Eine wirksame Bekämpfung erfordert vor allem einen konsequenten und langfristigen Ansatz während der gesamten Wachstumsperiode. Das Abdecken mit beispielsweise Platinium Plantex kann das ganze Jahr über angewendet werden und trägt dazu bei, die Pflanze strukturell zu schwächen. Durch den Entzug von Licht und Wachstumsraum wird die Entwicklung gehemmt und das Wurzelsystem allmählich erschöpft.

Zusätzliche Maßnahmen, wie das regelmäßige Entfernen der oberirdischen Teile, können zur Eindämmung des Wachstums beitragen. Diese Methode ist jedoch arbeitsintensiv und daher kostspielig, insbesondere wenn sie über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden muss.

Ein ganzheitlicher Ansatz, bei dem der Schwerpunkt auf kontinuierlicher Abdeckung und Durchhaltevermögen über mehrere Jahreszeiten liegt, ist unerlässlich, um die Pflanze wirksam unter Kontrolle zu bringen.